1998 wurde Viagra von der amerikanischen Firma Pfizer auf den Markt gebracht. Der Wirkstoff ist Sildenafil und behandelt die erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) beim Mann. Da Sildenafil der erste Arzneiwirkstoff mit der Stoffklasse der PDE 5 Hemmer war kennen viele Cialis und auch Levitra ebenfalls unter dem Namen Viagra , wobei diese beiden Medikamente einen anderen Wirkstoff haben. Der Wirkstoff von Cialis ist Tadalafil und der von Levitra Vardenafil. Alle diese Medikamente dienen der Behandlung der erektilen Dysfunktion, wobei sie sich lediglich in der Wirkungsdauer unterscheiden. Viagra erhöht die Ausschüttung von cyclischen Guanosinmonophosphat, welches das Einströmen von Blut in den Penis auslöst und somit eine Erektion ermöglicht. Wichtig ist, dass nur bei sexueller Stimulation Viagra wirkt. Viagra sollte niemals im Zusammenhang mit nitrathaltigen Medikamenten und NO-Donatoren eingenohmen werden. Wie jedes Medikament hat Viagra natürlich auch Nebenwirkungen. Manchmal tretten Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Schnupfen, Röte im Gesicht, Schwindel, Rücken - oder Muskelschmerzen auf. Viagra ist in Deutschland, Österrreich und der Schweiz verschreibungspflichtig. Aus Gründen von Kontraindikationen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen ist es wichtig einen Arzt zum Verschreiben des Medikaments aufzusuchen. Viagra hat den Vorteil zu anderen älteren Potenzmitteln, dass es nur wirkt, wenn der männliche Patient sexuell erregt ist. Studien zu Folge ermöglicht Viagra bei 69 der männlichen Patienten eine Erektion. Bei anderen Studien stellte sich heraus, dass Viagra bei sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen nicht hilft. Die Firmna Pfizer unternahm diese Studie im Jahr 2004.

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